(17. Mai 2006 — tk)

Alternative pagecount-Prozedur

Wenn bei einer Spool-Queue das Hakerl bei »Abrechnungsdatei« in EtherShare Admin bzw. Helios Admin gesetzt wurde, so versucht Helios bei PostScript-Geräten die von einem Druckjob ausgegeben Seiten durch das Senden einer kleinen PostScript-Sequenz zu erfahren. Dieses PostScript-Konstrukt ist in den Helios-Libraries fest verdrahtet und wird vor dem Druckjob und direkt danach an das RIP gesendet, um dem Interpreter die Anzahl der ausgegebenen Seiten per Differenz-Bildung zu entlocken.

Leider kommen manche Ausgabegeräte mit der Helios-eigenen pagecount-Prozedur nicht zurecht und liefern anstelle der ausgegeben Seiten einfach gar nichts zurück oder legen gar eine unnötige Denkpause ein. In solchen Fällen empfiehlt es sich, es mal mit der folgenden Prozedur zu versuchen:

%!  
statusdict /pagecount known
  {statusdict begin pagecount 10 string cvs print (\012) print end flush}
if

Damit diese zum Einsatz kommt, muß in das passende Queue-Metadatenverzeichnis eine Datei namens PAGECOUNT gelegt werden, die obigen Code enthält. Helios’ papsrv wird in Zukunft dann diesen Code vor und nach den eigentlichen Druckjobs an das RIP senden. Wenn man Glück hat, akzeptiert der Drucker diesen Code.

Das Metadatenverzeichnis findet man, indem man nach ${HELIOSDIR}/var/spool/qmeta/ wechselt und dort den Ordner auswählt, der gleich benannt ist wie der Helios-interne Spooler-Name.
Hinweis: Dieser Tipp entstand in Gemeinschaftsarbeit im überaus empfehlenswerten Helios-Forum auf hilfdirselbst.ch

Copyright © Thomas Kaiser, 2008 (erstellt 17. Mai 2006 — tk)

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